FAQ Asylsuchende

Wer kann teilnehmen?

  • Asylsuchende, Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen
  • Alter: 18-24 Jahre
  • Sprache: Basis Englisch- oder Französischkenntnisse
  • Ausweise: F, B, C

Warum ein Freiwilligeneinsatz?

  • Ermöglicht eine aktive Teilnahme in der Gesellschaft
  • Sinnvoller Beitrag für ein gemeinnütziges Projekt – etwas Gutes tun
  • Persönliche Anerkennung und Wertschätzung von der Gesellschaft
  • Kultur- und Sprachaustausch mit der lokalen Bevölkerung und der internationalen Freiwilligengruppe
  • Anwendung und Verbesserung von Deutsch/Englisch/Französisch
  • Praktische Erfahrungen in der Arbeitswelt (Handwerk, Landwirtschaft etc.)
  • Freiwilligenzertifikat (Zeugnis): Nachweis der Fähigkeiten im fachlichen, sozialen und praktischen Bereich
  • Referenzen für zukünftige Bewerbungen
  • Neue Region der Schweiz kennenlernen
  • Kostenlos: Verpflegung, Unterkunft und Freizeitangebot

Wie anmelden?

Flüchtlinge oder Bezugspersonen können sich telefonisch (043 317 19 30) oder per E-Mail (info@workcamp.ch) bei uns melden. Interessierte Personen laden wir zu einem persönlichen Beratungsgespräch an der Ankerstr. 24 in Zürich ein. Mittwochs bieten wir speziell für Asylsuchende Beratungsgespräche von 14:00 – 17:00 an. Es wird gewünscht, vorgängig einen Termin mit uns zu vereinbaren.

Was ist der Hintergrund vom Projekt «Einstiegshilfe Workcamps für Asylsuchende»?

Ein Flüchtling im Asylverfahren hat kaum Zugang zu einer einfachen Beschäftigung, selbst einer unentgeltlichen. Damit sind die betroffenen Menschen gesellschaftlich ausgegrenzt. Durch einen gemeinnützigen Einsatz wird der langwierige Warteprozess durchbrochen und neue Motivation kann geschöpft werden.

Was ist der Hintergrund vom Angebot «Informelles Lernen»?

Mit dem informellen Lernangebot in den Schweizer Projekten fördert Workcamp Switzerland Asylsuchende in ihren persönlichen und sozialen Kompetenzen und stärkt ihre Resilienz, die psychische Widerstandsfähigkeit. Geflüchtete befinden sich meist in einer stressvollen Lebenssituation. Viele unter ihnen leiden unter den Folgen von Krieg, Hunger oder Gewalt und sind traumatisiert. Durch die informellen Lernaktivitäten wird die Resilienz mit folgenden Schutzfaktoren gefördert: Selbstvertrauen (Selbstwert, Selbstsicherheit), Selbstwirksamkeitserwartungen und Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gruppe sowie die Erfahrung, Beziehungen aktiv gestalten zu können.