FAQ

Wann finden Workcamps statt?

Workcamps finden das ganze Jahr über statt. Die Hauptsaison ist von April bis September.

Wie lange dauert ein Workcamp?

In der Regel zwei Wochen.

Wie lange dauert ein längerer Einsatz?

Dieser kann von einem Monat bis zu einem Jahr dauern. Je nach Projekt ist es möglich, die Dauer nach Absprache individuell festzulegen. Das heisst, bei gewissen Projekten ist die Zeitspanne frei wählbar.

Was sind Beispiele der Tätigkeiten und Aufgaben in Workcamps?

  • In Permakultur-Projekten mitarbeiten
  • bedrohte Tierarten schützen
  • Mitarbeit bei Friedensprojekten (z.B. Mitgestaltung einer Anti-Nuklear-Kampagne)
  • Freizeitangebote für beeinträchtigte Menschen gestalten
  • Kinder in Englisch oder Mathematik unterrichten
  • Mithilfe bei kleineren Musik- oder Kunst-Festivals
  • verschmutzte Küstenlinien reinigen
  • Denkmalpflege
  • Mitarbeit bei archäologischen Projekten

Was ermöglicht dir ein Workcamp?

  • Dazu beitragen, dass es Mensch, Umwelt und Natur besser geht
  • Spezielle Arbeitstechniken und -kompetenzen erlernen
  • Sinnvolle, kostengünstige und unkonventionelle Auslandaufenthalte
  • Menschen aus der ganzen Welt begegnen
  • Fremde Kulturen erleben
  • Fremdsprachenkenntnisse vertiefen
  • Sozial- und Selbstkompetenzen erweitern
  • Vorurteile abbauen, Toleranz fördern
  • Auf Wunsch: Zertifikat Freiwilligenarbeit

Wie sieht es mit den Kosten aus?

Die Anmeldegebühr für ein Workcamp im Ausland beträgt 250 Franken. Ein längerer Auslandeinsatz ab 1 Monat kostet 350 Franken. Unterkunft und Verpflegung werden vom Projektpartner übernommen. Die Reisekosten gehen zu Lasten der Freiwilligen. Du bist auch selbst dafür verantwortlich, die Reise zu organisieren.

Kommen zusätzliche Kosten auf mich zu?

Es gilt der Grundsatz, dass vor Ort möglichst keine zusätzlichen Kosten für die Teilnehmenden entstehen. Jedoch können nicht alle Organisationen diesen Grundsatz einhalten. Gerade in ärmeren Ländern werden für die Teilnahme an einem Projekt teils zusätzliche Gebühren verlangt. Diese «Extra Fees» sind in der Projektbeschreibung vermerkt.

Wieso fallen diese Vermittlungsgebühren für Freiwilligenarbeit an?

Workcamp Switzerland ist als Verein organisiert und engagiert sich für lokale gemeinnützige Projekte, die auf Freiwilligenarbeit angewiesen sind. Um Freiwilligeneinsätze zu organisieren und zu vermitteln, sowie für die Vor- und Nachbereitung der Freiwilligen und der Campleiterinnen und -leiter sind wir auf Teilnahmegebühren angewiesen. Im Gegensatz zu touristisch orientierten Angeboten sind wir nicht gewinnorientiert.

Wer kümmert sich um das Visum, falls nötig?

Auch dies ist Sache der Teilnehmenden. Mehr Informationen zu einzelnen Ländern und Regionen erhältst du hier. Falls du Fragen hast oder Schwierigkeiten auftauchen, kannst du dich gerne an uns wenden.

Wer kümmert sich um den nötigen Versicherungsschutz?

Die Teilnehmenden sind selbst dafür verantwortlich. Prinzipiell empfehlen wir eine Unfall- und Krankenversicherung mit Deckung für Rücktransport.

Wie sieht es mit der Gesundheitsvorsorge aus?

Die Teilnehmenden sind dafür verantwortlich, die nötigen Abklärungen zu treffen (Impfungen etc.). Hier findest du weitere Informationen.

Was ist das Mindestalter für eine Teilnahme?

Das Mindestalter beträgt 18 Jahre. Es gibt Teenagercamps für jüngere Teilnehmer*innnen (meist 14 bis 17 Jahre). Diese sind speziell vermerkt. Auf unserer Projektsuche kannst du zielgerichtet nach Projekten in deinem Alter suchen.

Wie kann ich mich für ein Workcamp anmelden?

Dies geschieht über das Online Anmeldeformular. Danach wirst du fortlaufend von uns per E-Mail über den Vermittlungsprozess informiert.

Wie weit im Voraus soll man sich für ein Workcamp anmelden?

Als Faustregel für Länder in Europa empfehlen wir eine Vorlaufzeit von mindestens einem, idealerweise zwei Monaten. Wenn du ein spontaner Mensch bist und speditiv im organisieren, reichen aber auch zwei Wochen. Für Länder in Asien, Afrika und Amerika empfehlen wir, dich drei Monate vor Campstart anzumelden. Es lässt sich jedoch nicht pauschal sagen , da es auch davon abhängt, ob du fürs Land ein Visum benötigst. Plane auf alle Fälle genügend Zeit ein, um deine Reise zu organisieren sowie die Visums- und allfällige Impfbestimmungen abzuklären.

Was passiert, wenn ich nach der Anmeldung doch nicht teilnehmen kann?

Bitte teile uns dies so schnell wie möglich mit.

Wird die Anmeldegebühr zurückerstattet?

Falls du krankheitsbedingt verhindert bist und ein Arztzeugnis vorlegen kannst, wird dir die Vermittlungsgebühr zurückerstattet. Bei persönlichen Gründen wird die Gebühr nicht zurückerstattet.

Was passiert, wenn das Workcamp abgesagt wird?

Dann erhältst du die Anmeldegebühr zurück oder wir versuchen nach Möglichkeit und in Absprache mit dir, ein anderes passendes Workcamp zu finden.

Wie sieht es mit den Bestimmungen bei längeren Projekten aus?

Die Bestimmungen für die Teilnahme an längeren Projekten sind die gleichen wie bei einem Workcamp.

Wie viele Stunden wird durchschnittlich gearbeitet?

Die Arbeitsdauer beträgt in der Regel durchschnittlich 5-6 Stunden am Tag von Montag bis Freitag.

Welches ist die Workcamp Sprache?

Die Workcamp Sprache ist in der Regel Englisch. Ansonsten ist dies speziell vermerkt in der Projektbeschreibung. In Frankreich, Deutschland und Mexiko gibt es auch vereinzelte Workcamps, in denen hauptsächlich Französisch, Deutsch oder Spanisch gesprochen wird. In Mexiko besteht ausserdem die Möglichkeit, Spanisch-Sprachkurse in Kombination mit Workcamps zu besuchen.

Kann ich nachträglich noch das Projekt abtauschen mit einem anderen Einsatz?

Eine Umbuchung ist grundsätzlich möglich, gegen eine zusätzliche Gebühr von 50 Franken.

Wie wird die Qualitätssicherung in den Workcamps garantiert?

Workcamp Switzerland ist Mitglied im internationalen Dachverband des European Voluntary Service Organisations, kurz Alliance (verlinken). Um die Qualität aller Freiwilligenprojekte zu gewährleisten, sind die Mitglieder der «Alliance Qualiy Charter»verpflichtet. Auf nationaler Ebene ist Workcamp Switzerland Intermundo-SQS-zertifziert. Das IntermundoSQS-Zertifkat basiert auf rund 50 Qualitätsstandards. Die Einhaltung der Qualitätskriterien wird im 3-Jahres-Rhythmus extern geprüft.